Klein bleibende vermehrbare Macrobrachium eriocheirum "Borstenhandgarnele".
Diese ca. 4-5 cm kleinbleibende Macrobrachium eriocheirum wurde
aus Thailand mitgebracht. Die rötliche Querbänderung der Männchen gewinnt mit zunehmendem Alter an Farbe. Die anfänglichen kleinen Scheren werden stark behaart. Das Weibchen wirkt etwas kräfter und
bleibt ein klein wenig kleiner. Die Pfleglinge verschmähen pflanzliche Nahrung, offensichtlich jagen sie nachts kleine Fische, die sich einen Schlafpatz gesucht haben.
Die Nachzucht dieser Macrobrachium eriocheirum gelingt, wenn das Aquarienwasser mindestens einen Leitwert
von 400 bis 500 us aufweist. Offensichtlich fehlen in sehr weichem Wasser den Jungtieren die Härtebildner zum Panzeraufbau. Die Eier werden ca. 4-6 Wochen getragen und dann als fertig entwickelte Jungtiere in einer
Grösse von mehreren mm entlassen. Man kann Jungtiere und alle weitere Grössen gut zusammen halten, wenn ein paar Versteckplätze, wie Pflanzen, Steine, Holz oder Blätter vorhanden sind.
Scheren im Vordergrund wirken stark vergrössert, sind in Wirklichkeit nicht so gross.
Etwas Scheu, aber äusserst ansprechend, wenn man sie mal richtig beim Füttern mit Futtergranulat oder Frostfutter, ins Bild
bekommt. Die Scheren wirken grösser weil die dichte Behaarung ihnen ein furchterregendes Äusseres verleiht. Jungtieren wird nicht nachgestellt.
Natürliches Grössenverhältnis von Scheren zum Körper.
Es hat sich gezeigt, dass die Borstenhandgarnele
durchaus in einer grösseren Populationsdichte gehalten werden kann. Heranwachsende Männchen gehen sich aus dem Wege. Ihre Goldbraune Färbung wird mit zunehmendem Alter intensiver und somit auch attraktiver. Wenn sie
mit Fischen vergesellschaftet werden kann es passieren, dass diese langsam weniger werden.