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Diese Zwerggarnele unterscheidet sich etwas von den anderen Zwerggarnelen
Arten. Sie ist schlanker und schwimmfreudiger, vermutlich kommt sie aus strömungsreichen Gewässern. In einem 23 ltr. Aquarium mit Pflanzen kann sich eine Population von 50 bis 80 Tieren aufbauen, ohne dass man meint, jetzt
sind es zu viele.
Mit einer Hälterung bei 22 bis 26 Grad C. konnte ich gute Zuchterfolge feststellen. Die Wasserwerte sind unkritisch, ich züchte sie bei 20 Grad Gesamthärte.
Gelegentlich sind bei den
Nachzuchten Einzeltiere mit einem Orangefarbton der auch ins leicht bräunliche übergehen kann. Das Wachstum ist etwas langsamer als bei den anderen Zwerggarnelen, vermutlich iegt auch die Lebenserwartung dadurch etwas
höher, vermutlich 3 Jahre.
Die Männchern sind kleiner, schlanker und schwimmfreudiger als die deutlich erkennbaren Weibchen. Alle Nachzuchttiere sind blassgrün gefärbt. Die meisten Männchen sind etwa 25 mm und die
meisten Weibchen 30 bis 40 mm gross. Die Weibchen sind deutlich an ihrem hellen Nackenfleck erkennbar. Dieser verschwindet nachdem das Weibchen deutlich sichtbar gelbe Eier in der Bauchfalte trägt. Die Tragezeit beträgt
etwa 4 Wochen.
Als Futter für die Süsswassergarnele verwende ich jegliche Art Fischfutter.
Man darf sich nicht unbedingt
vorstellen, daß alle Arten mit planktonischem Larvenstadium frei im Wasser treiben, wie wir es z.B. von C. japonica her kennen. Bei meinen P. antennarius, die auch eine ähnliche Entwicklung durchmachen, "sitzen"
die frischgeschlüpften Larven auch einfach am Bodengrund. Sie besitzen aber noch keine gebrauchstüchtigen Schreitbeine, sondern können sich nur mit Hilfe des Schwanzfächers zuckend durchs Wasser oder über den Bodengrund
bewegen. Frank Logemann machte folgende Beobachtung:
Vor längerem stand der Beitrag, ob C. babaulti Junggarnelen im Larvenstadium zur Welt bringt, zur Diskussion. Nun
hatte ich heute mal das Glück, eines der Weibchen bei der mehrstündigen (!) Entlassung der Jungtiere ausgiebig zu beobachten, da sie zu
meiner Freude dies 4 cm von der Frontscheibe entfernt auf dem Javamoos tat. Eindeutig entlassen C. babaulti fertig entwickelte Jungtiere. Fühler und Beinchen waren deutlich zu sehen. Die wenige Min uten alten Junggarnelen schwammen, nach kurzer Erholungspause, wie die Alttiere von Javamoosast zu Javamoosast. Beim neuen Standort angekommen krabbelten sie, wenn auch sehr sehr vorsichtig, langsam weiter. Ebenfalls wie die Großen auf ihren bleinen Beinchen. Einige der Kleinen saßen dann unmittelbar vor der Scheibe, was die Beobachtung deutlich vereinfachte.
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